Billa ist Zugpferd der Rewe-Gruppe

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WIEN. Die Handelsgruppe Rewe International AG hat ihren Umsatz 2017 in Österreich um 1,69 Prozent auf 8,53 Milliarden Euro gesteigert.

 

Zugpferd waren die Billa-Supermärkte mit einem Plus von 2,61 Prozent, gefolgt von den Adeg-Kaufleuten mit 2,17 Prozent und den Merkur-Verbrauchermärkten mit plus 1,38 Prozent. Der Beschäftigtenstand legte um 524 auf 42.850 zu, darunter 1700 Lehrlinge.

Die Zahl der Rewe-Standorte ist in Österreich leicht gesunken, von 2504 auf 2493. Verursacht wurde das vom Sorgenkind der Gruppe, den Bipa-Drogeriemärkten. Ihre Zahl schrumpfte von 612 auf 599. Der Umsatz ging hier um 3,91 Prozent zurück, auf 720 Millionen Euro. Grund ist ein Sanierungsprogramm.

Rewe hat 2017 in Österreich 270 Millionen Euro investiert, in Standorte, Dienstleistungen und Sortimente. “Wir arbeiten intensiv daran, das Unternehmen in allen Bereichen und Vertriebsformen für die Zukunft fit aufzustellen”, sagte der neue Konzernchef, Marcel Haraszti, Donnerstagfrüh bei der Präsentation der Vorjahrszahlen in Wien. Rewe International ist eine Tochter der deutschen Handelsgenossenschaft Rewe. In Österreich ist sie im Lebensmittelhandel Nummer eins mit 34,3 Prozent Marktanteil (AC Nielsen Marktforschung).

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